Bankenpleiten und kein Ende

Apr. 13, 2009 | Banken | 2 Kommentare

Written By

In den USA nimmt die Serie der Bankenpleiten kein Ende – auch wenn es sich überwiegend „nur“ um Regionalbanken handelt. Die amerikanische Finanzaufsichtsbehörde verkündete die Schließung der Banken Nummer 22 und 23 im Jahre 2009: die New Frontier Bank (Colorado) sowie die Cape Fear Bank (North Carolina).

Nunmehr haben die Kunden der New Frontier Bank einen Monat Zeit, um ihre Einlagen zu einer anderen Bank zu transferieren. Dies gilt allerdings nur bis zu einem bestimmten Limit, wohl 250.000 Dollar. Der das Garantielimit übersteigende Teil geht damit für die Einleger verloren. Insgesamt wird der US-Bankenrettungsfond etwa 670 Millionen Dollar für die garantierten Einlagen zahlen müssen.

In den USA ist man jedenfalls auf dem besten Weg, die 25 Bankenpleiten aus dem Jahre 2008 deutlich zu toppen. Zum Vergleich: 2007 gab es nur 3 Bankenpleiten.

Die vielen Bankenpleiten zeigen, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise noch lange nicht ausgestanden ist. Mit jeder staatlichen Bankenrettung steigt das Inflationsrisiko, da die finanziellen Mittel für diese Aktionen – zumindest partiell – durch Geldschöpfung durch die Zentralbank entstehen, indem die Federal Reserve Staatsanleihen aufkauft.

In jedem Fall nimmt die Gefahr der schleichenden – oder auch rasanten – Enteignung der Bürger durch Inflation stetig zu. Immunisieren kann man sich gegen Inflation am besten durch den Erwerb physischen Goldes.

Written By

Geschrieben von unserem erfahrenen Finanzexperten, der sich auf Edelmetallinvestitionen spezialisiert hat.

Ähnliche Beiträge

Deutsche Goldbarren kehren heim

Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt, in den nächsten Jahren einen größeren Teil der im Ausland lagernden Goldvorräte nach Deutschland zu holen. Im Moment befindet sich etwa ein Drittel der deutschen Goldreserven tatsächlich auch auf deutschem Hoheitsgebiet, bis 2020...

mehr lesen

Bundesbank erklärt sich zu Goldbeständen

Nachdem der öffentliche Druck immer größer wurde, gab die deutsche Bundesbank letztendlich nach – und klärte die Öffentlichkeit erstmals über die deutschen Goldbestände auf. Diese umfassen demnach zum Bilanzstichtag 31.12.2011 insgesamt 3.396 Tonnen Gold. Da es sich...

mehr lesen

2 Kommentare

  1. J. aus Niederbayern

    Wer garantiert mir, dass eine Bank nicht mein Gold „klaut“, das in ihren Tresoren liegt?

  2. Josef

    Da lobe ich mir meine Sparkasse, da ist das Geld wenigstens sicher. Solange der Staat nicht bankrott geht!

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert